Fachgruppe Be-greifbare Interaktion
Einladung zum 3. Erfinderworkshop und zur AK-Sitzung am 18. und 19.2.2011 in Weimar 
Freitag, Januar 7, 2011, 10:06 PM - Neues aus dem AK
Geschrieben von Administrator
3. Erfinderworkshop des Arbeitskreises Be-Greifbare Interaktion
zum Thema Stadterfahrung / Stadtplanung
Bauhaus-Universtität Weimar




Freitag 18.2.2011
12-13 h Anmeldung
13 h – 13:15 h Begrüßung
13:30 h – 15 h Impulsvortrag und Diskussion
15 h – 15:15 h Einführung und Programmablauf
15:15 h – 15:45 h Kaffeepause
15:45 h – 18 h Workshops
18 h – 19 h Präsentation der Workshopergebnisse
19:30 h gemeinsames Abendessen

Samstag 19.2.2011
9:30 h – 11: 30 h Demos
11:30 h – 11:45 h Kaffeepause
11:45 h – 12:15 h Abschlussdiskussion
12:15 h – 12:45 h AK Sitzung
13 h – 14 h gemeinsames Mittagessen

Der Workshop kostet keine Gebühr.
Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung muss der Teilnehmer selber tragen.



Workshops
am Freitag, 18.Februar 15:45h – 18h


Die Stadt besteht aus einem Geflecht an Nutzungen und ist als solches ein Ort vielfältiger Interaktionen zwischen den Menschen und ihrer Umwelt. Sie bildet somit nicht nur eine baulich physische Benutzeroberfläche sondern wird körperlich und konkret als ein Ort des Austauschs und unmittelbarer Begegnungen erlebt. Ziel der Workshops ist es, den Stadtraum mit seinen charakteristischen Merkmalen als Handlungsspielraum, als Ort der Begegnung und Interaktion zu verstehen und zur Entwicklung konkreter Erlebnisse zu nutzen.

Workshop I - Praktisches Entwerfen
Jan Dittrich, Matthias Breuer

Marienstrasse 5, Raum 104
Wir entwickeln und verwirklichen begreifbare Ideen mit einfachen Materialien wie Ton, Papier und Holz.

Workshop II - Stadt – Geh – Schichten
Katja Knecht, Sonja Hartmann

Art Hotel, Freiherr von Stein Allee 3a
Es sollen Szenarien, Fallbeispiele entwickelt werden.
Eine Person an einem spezifischen Ort, die etwas will, doch es gibt einen Konflikt, der zur Lösung und einer intelligenteren Stadt führt.
Bezogen auf ein realistisches Stadtmodell soll Geschichte(n) geschrieben werden und es im Raum möglich gedacht und am Modell erfahrbar gemacht werden.



Demos
am Samstag, 19.2. 2011 9:30-11:30

Xpaaand – Interaktionskonzepte für rollbare Displays

Marienstrasse 5 Raum 103

In diesem Forschungsprojekt entwickeln wir Konzepte für die Interaktion mit zukünftigen mobilen Endgeräten, die rollbare Displays einsetzen. Die Gerätegröße und Displayfläche kann dabei vom Nutzer je nach Bedarf von sehr klein bis sehr groß variiert werden. Xpaaand ermöglicht es, physisches Vergrößern und Verkleinern des Displays als neue Eingabemodalität einzusetzen, um mit digitalen Inhalten zu interagieren.
http://www.tk.informatik.tu-darmstadt.d ... n/xpaaand/



WiiSpray - digitales Graffiti
Marienstrasse 5 Raum 103

WiiSpray holt die bunteste Kunst der Städte von den Häuserwänden ins digitale Leben!
WiiSpray entspricht in Form und Charakter einer um elektronische Funktionen erweiterten, realen Sprühdose - mit druckempfindlichem Sprühventil, austauschbaren Sprühköpfen und interaktiver Farbauswahl. Digitale Graffitis und Tags lassen sich an einer Projektionswand in Originalgröße auf beliebige Häuserwände und U-Bahnzüge zaubern... und natürlich gleich digital weiter verarbeiten!
Das Projekt entstand als Diplomarbeit von Martin Lihs an der Professur Interface Design.
www.wiispray.com


Modular-Trautonium
Marienstrasse 5 Raum 103

Das Trautonium ist eines der frühesten elektronischen Musikinstrumente. Der über Jahrzehnte hinweg einzige Interpret des Instrumentes, Oskar Sala, erweiterte sein Mixturtrautonium schrittweise in ein komplexes, einzigartiges Klangerzeugungsungetüm. Die Präzision seiner Spielmanuale - nur entfernt mit dem heutigen Ribbon Controller vergleichbar - bleibt bis heute unerreicht.
Das Modular-Trautonium besteht aus einer Kombination theoretisch beliebig verknüpfbarer Module zur Erzeugung und Steuerung elektronischer Klänge. Die wichtigsten Bestandteile des Original-Trautoniums sind hier großteils analog nachgebildet, die Möglichkeiten der Bedienung bzw. der musikalischen Spielweise sind typisch modular: völlig offen!
Das Instrument entstand im Rahmen des Projektes "Oskar Sala 2010 - Musik zum Selberbauen!"
http://www.kunstbenutzerforschung.de/salablog/


Impuls Bauhaus
Belvederer Alle 1a


Das Projekt Impuls-Bauhaus untersucht das soziale Netzwerk des Bauhauses und seinem weltweiten Einfluss. In einer Forschungsplattform werden dazu umfassende biografische Informationen zusammengetragen werden.
Mithilfe computergenerierter Informationsgrafiken und einem interaktiven Tisch werden in der Ausstellung N°1 in Weimar erste Ergebnisse gezeigt.
Das Projekt enstand im Rahmen einer Masterarbeit von Andreas Wolter und Jens Weber im Studiengang "Mediaarchitecture" an der Bauhaus-Universität Weimar.





Im Anschluss an den Workshop wird sich der Arbeitskreis zu seiner nächsten Sitzung treffen. Als Agenda ist bisher vorgesehen:
- Bericht zur geplanten Buchpublikation
- Planung eines MuC2011-Workshop des Arbeitskreises ([url=http://uebermedien.org/]http://uebermedien.org/
; gibt es bereits Interessierte? Deadline ist der 20. März.)
- Möglichkeiten einer Summerschool
- Erweiterung des Arbeitskreises, wie auf der letzten Sitzung angeregt

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