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Selbstverständnis Runder Tisch `Digitale Kultur und Schule´

Freitag, 4. März 2016 15:49

Der Runde Tisch Digitale Kultur und Schule vereint Akteure aus unterschiedlichen Gruppen und Institutionen mit dem Anliegen, sich auseinanderzusetzen mit den Veränderungen, die Digitale Medien für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und für ihr Hineinwachsen in die Wissensgesellschaft mit sich bringen. Den Begriff der Digitalen Kultur verstehen wir als Prägungen von Lebens- und Arbeitswelt durch Computertechnologie, die von veränderten Formen der Identitätssuche und Orientierung, von neuartigen Zugängen zu Information und Wissen, von globalen Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten und von der Repräsentation und Produktion von Wirklichkeiten in der Virtualität begleitet sind.

Am Runden Tisch wird diskutiert, wie insbesondere Schulen, Eltern und Freizeiteinrichtungen, sich vorbereiten, um dem Bildungsauftrag unter den veränderten Bedingungen gerecht werden und Medienkompetenz für Lebens- und Arbeitswelt zu fördern. Ziel ist es, Vorschläge, Empfehlungen und Strategien zu erarbeiten, die den gegenwärtigen und zukünftigen Bildungserfordernissen und den beruflichen Anforderungen gerecht werden.

Der Runde Tisch Digitale Medien wurde vom Zentralen Elternbeirat Bremen initiiert und wird vom ZEB zusammen mit der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb) von der Universität Bremen organisiert. Der Runde Tisch ist offen für alle, die an diesen Fragestellungen interessiert sind und sich engagieren wollen.

Beteiligt sind Menschen und Institutionen aus einem sehr breiten Spektrum, mit einem Hintergrund in den folgenden Einrichtungen:

• ZentralElternBeirat Bremen, (Dietmar Niehaus, ehemals Antje Moebus)
• Digitale Medien in der Bildung an der Universität Bremen, dimeb (Prof. Dr. Heidi Schelhowe, Iris Bockermann)
• Senatorin für Bildung und Wissenschaft (Helmut Kehlenbeck, Wolfgang Lühmann)
• Landesinstitut für Schule, Zentrum für Medien, Leiter (Rainer Ballnus)
• Erwachsenenschule Bremen (Conny Schmidt, vormals Änne Klockgießer)
• ServiceBureau Jugendinformation (Markus Gerstmann)
• Grundschule an der Schmidtstraße, Schulleitung (Gabriele Voßler)
• Integrierte Stadtteilschule Leibnizplatz, Schulleitung (Norbert Rüppell)
• Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH, ifib (Stefan Welling)
• Gymnasium an der Hamburger Straße (Heimo Schulte)
• Berufliche Bildung, Universität Bremen (Dieter Müller)
• Bremische Landesmedienanstalt - (bre(ma (Cornelia Holsten, Sven Petersen)
• Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen (Dr. Imke Sommer)
• Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales (Kathrin Prüser, ehemals John Gerardu)
• Handelskammer Bremen (Karlheinz Heidemeyer, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung)
• Asu - Die Familienunternehmer (Dr. Volker Redder)
• Bremer Volkshochschule (Wilfried Burger - Fachbereichsleiter Berufliche Bildung, Medienreferent, Programmredakteur)
• Stadtbibliothek Bremen (Daniel Tepe)
• Creaclic - Kreative Medienpädagogik (Hermann Böhm)
• Universität Bremen, Fachbereich 12, Sachunterricht, Naturwissenschaften (Prof. Dr. Lydia Murmann)
• Landesinstitut für Schule, Lehrbuchzulassung und Curriculumentwicklung (Beate Vogel)

Bremen, März 2016

Ansprechpartnerin

Iris Bockermann
Digitale Medien in der Bildung
Universität Bremen
Bibliothekstr.1
28359 Bremen
Deutschland
Tel.: 0421/ 218-64389
email: bockerm@informatik.uni-bremen.de

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Mitglieder des Runden Tischs

Freitag, 4. März 2016 8:07

Der Runde Tisch Digitale Medien wurde vom Zentralen Elternbeirat Bremen initiiert und wird vom ZEB zusammen mit der Arbeitsgruppe Digitale Medien in der Bildung (dimeb) von der Universität Bremen organisiert. Der Runde Tisch ist offen für alle, die sich für Medienbildung interessieren und sich engagieren wollen.

Mitglieder des Runden Tischs Digitale Kultur und Schule:

• ZentralElternBeirat Bremen, (Dietmar Niehaus, ehemals Antje Moebus)
• Digitale Medien in der Bildung an der Universität Bremen, dimeb (Prof. Dr. Heidi Schelhowe, Iris Bockermann)
• Senatorin für Bildung und Wissenschaft (Helmut Kehlenbeck, Wolfgang Lühmann)
• Landesinstitut für Schule, Zentrum für Medien, Leiter (Rainer Ballnus)
• Erwachsenenschule Bremen (Conny Schmidt, vormals Änne Klockgießer)
• ServiceBureau Jugendinformation (Markus Gerstmann)
• Grundschule an der Schmidtstraße, Schulleitung (Gabriele Voßler)
• Integrierte Stadtteilschule Leibnizplatz, Schulleitung (Norbert Rüppell)
• Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH, ifib (Stefan Welling)
• Gymnasium an der Hamburger Straße (Heimo Schulte)
• Berufliche Bildung, Universität Bremen (Dieter Müller)
• Bremische Landesmedienanstalt - (bre(ma (Cornelia Holsten, Sven Petersen)
• Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen (Dr. Imke Sommer)
• Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales (Kathrin Prüser, ehemals John Gerardu)
• Handelskammer Bremen (Karlheinz Heidemeyer, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung)
• Asu - Die Familienunternehmer (Dr. Volker Redder)
• Bremer Volkshochschule (Wilfried Burger - Fachbereichsleiter Berufliche Bildung, Medienreferent, Programmredakteur)
• Stadtbibliothek Bremen (Daniel Tepe)
• Creaclic - Kreative Medienpädagogik (Hermann Böhm)
• Universität Bremen, Fachbereich 12, Sachunterricht, Naturwissenschaften (Prof. Dr. Lydia Murmann)
• Landesinstitut für Schule, Lehrbuchzulassung und Curriculumentwicklung (Beate Vogel)

Bremen, März 2016

Ansprechpartnerin:

Iris Bockermann
Digitale Medien in der Bildung
Universität Bremen
Bibliothekstr.1
28359 Bremen
Deutschland
Tel.: 0421/ 218-64389
email: bockerm@informatik.uni-bremen.de

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Empfehlungen des Runden Tisches „Digitale Kultur und Schule“:

Mittwoch, 2. Dezember 2009 13:58

Zur Rolle Digitaler Medien in der Schulentwicklungsplanung
und zur Verbesserung der Schulqualität

verabschiedet am 27.11.2009

Die Empfehlungen des Runden Tischs „Digitale Kultur und Schule“ sollen dazu dienen, die Schulentwicklungsplanung im Lande Bremen zu unterstützen und die Schulqualität so zu fördern, dass junge Menschen besser auf eine aktiv-partizipierende und mitgestaltende Rolle in der Wissensgesellschaft vorbereitet werden. Die vorliegenden Empfehlungen sind zu verstehen als erste Näherungen, die der Konkretisierung bedürfen. Die Themenbereiche sind zwar einzeln aufgelistet, müssen aber im Zusammenhang betrachtet werden und sind eng miteinander verknüpft. Die Mitglieder des Runden Tischs sind gewillt, den Prozess der Konzeptentwicklung und der Umsetzung zu begleiten.
Digitale Medien mit dem Computer als technischem Kern haben Lebens- und Arbeitswelt grundlegend verändert. Der Umgang mit Computermedien ist so reichhaltig und gleichzeitig so einfach und konkret geworden, dass die Nutzung häufig ganz intuitiv möglich ist. Umso wichtiger aber ist es, dass Menschen den Daten, die aus dem Computer kommen, Sinn geben, sie in Zusammenhänge einordnen und verstehen, was passiert, wenn Wissen zu Daten wird und wie aus Daten Wissen werden kann. Hier liegt die Kernaufgabe von Medienbildung: in der Übernahme von Verantwortung und der Einbettung dessen, was Computer als Daten produzieren, in menschliche Sinnzusammenhänge. Das muss erlernt werden.
Im Folgenden sind verschiedene Bereiche benannt, in denen im Land Bremen Maßnahmen ergriffen werden müssen als Grundlage für eine gelungene Bildung in der Wissensgesellschaft.

Verbindungen zum Medienhandeln außerhalb der Schule
• Sozialisation von Kinder und Jugendlichen findet heute ganz wesentlich über die Medien statt, daher müssen Lehrerinnen und Lehrer sich auseinander setzen damit, was Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule mit Medien tun. Dies betrifft Chancen, aber auch Gefährdungen, die im Medienhandeln liegen.
• Dies kann auch helfen, Kompetenzbereiche von Schülerinnen und Schülern und die Vielfalt unterschiedlicher Medien und der Möglichkeiten des Handelns damit sichtbar zu machen, und dies für Unterricht und berufliche Orientierung zu nutzen, z.B. auch sich auf die Expertise von Schülerinnen und Schülern zu stützen.
• Elternarbeit der Schulen im Hinblick auf verantwortliches Medienhandeln ist dringend erforderlich.
• Im Unterricht muss am Medienhandeln von Schülerinnen und Schülern angesetzt werden und es muss eine Auseinandersetzung darüber stattfinden, Kinder und Jugendliche dürfen in ihrem Medienhandeln nicht allein gelassen werden.
• Medienbildung in der Schule soll jungen Menschen Anregungen geben und verantwortliches Handeln vermitteln, das auch in die Freizeit hineinreicht.

Schulinternes Medienkonzept
• Jede Schule muss ein medienpädagogisches Konzept in ihrem Schulcurriculum verankern, mit dem Schritte und Perspektiven entwickelt werden.
• Bei der Entwicklung eines im Schulcurriculum integrierten Medienkonzepts werden die Schulen unterstützt und beraten. Bei der Konzeptentwicklung ist die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern wichtig.
• Die Integration von Medien im Unterricht wie aber auch gezielte Maßnahmen zur Entwicklung von Medienkompetenz müssen in Verbindung mit der Schaffung neuer Lernkulturen betrachtet werden. Dabei sollen nicht nur instrumentale Nutzung, sondern auch kreative, gestalterische Aspekte berücksichtigt werden.
• Bei der Implementierung von Bildungsstandards/-anforderungen in das Schulcurriculum muss Medienkompetenz eine wichtige Rolle spielen.
• Durch die Einbeziehung Digitaler Medien in allen Unterrichtsfächern und deren Verzahnung mit dem Alltagshandeln der jungen Menschen, mit sprachlichen, ästhetisch-gestalterischen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen wird auch die schulische MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) gefördert.
• Fächerübergreifende, leistungsdifferenzierte Unterrichts- und Projektvorhaben verdienen besondere Förderung.
• Digitale Medien können insbesondere individualisierte Lernprozesse unterstützen.
• Unterricht muss Bezug nehmen zu den Alltags-/Freizeitmedien der Kinder und Jugendlichen, um Lernmotivationen und Kompetenzen für die Lebenswelt zu fördern.
• Die jeweiligen spezifischen sozial-ökonomischen Bedingungen der Schülerinnen und Schüler müssen bei der Umsetzung von Medienkonzepten Berücksichtigung finden.

Medienbildung in Rahmenplänen
• Für den Umgang mit Digitalen Medien müssen Basiskompetenzen in den Rahmenplänen definiert werden, die von allen Schülerinnen und Schülern erreicht werden sollen. Gleichzeitig müssen Wege aufgezeigt werden, wie dies erreicht werden kann.
• Medienbildung mit Digitalen Medien muss als Gegenstand und Inhalt in den Rahmenplänen aller Fächer verankert werden.
• Ob daraus zusätzlich ein eigenes Fach oder ein verpflichtender Stundenanteil werden muss, ist zu prüfen.
• In einem Konzept für Medienkompetenz müssen sowohl ITG/Informatik als auch medienpädagogische Anliegen integriert sein. Medienkompetenz ist als Teil der beruflichen Orientierung wie auch als wesentliches Element der Allgemeinbildung und Persönlichkeitsentwicklung zu sehen.
• Der Rahmenplan zur Medienbildung muss fortgeschrieben und erneuert werden entlang der neuen pädagogisch-didaktischen Herausforderungen, die durch die neuen Strömungen im Medienhandeln Jugendlicher und in der Entwicklung der Technologie selbst entstanden sind.

(Open) Content
• Urheberrechtlich geprüftes Material muss für die elektronische Nutzung im schulischen und außerschulischen Bildungszusammenhang bereit gestellt werden und lokal und zeitgerecht für Lehrerinnen und Lehrer wie aber auch direkt für Schülerinnen und Schüler verfügbar sein, damit sie sowohl beim Selbstlernen als auch im Unterricht und für die Vorbereitung von Unterricht genutzt werden können.
• Bereits existierende elektronische Materialien, insbesondere auch Open Content müssen für die Bremer Schulen bekannt gemacht und erschlossen werden.
• Content sollte auch in Kooperation und in Vereinbarungen mit Schulbuchverlagen münden, so dass Schulbücher durch aktuelle digitale Materialien, Aufgabenstellungen und Tests ergänzt werden können.
• An den Schulen muss erhoben werden, welche Informationen dort schon elektronisch zur Verfügung stehen und genutzt werden, um diese ggfs. auch einem weiteren Kreis zugänglich zu machen. Es müssen Möglichkeiten und Anreize geschaffen werden, eigene Materialien im Netz zur Verfügung zu stellen.
• Es braucht landesweite Regelungen für Beschaffung und Bezahlung von qualitativ hochwertigen und aktuellen Materialien.
• Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler können und sollen in die Herstellung und Bereitstellung solcher Materialien einbezogen werden.

Medien als Instrumente für Lehrerinnen und Lehrer
• Aktuelle Materialien und Unterrichtseinheiten für die Unterrichtsvorbereitung müssen für Lehrerinnen und Lehrer jederzeit zugänglich und verfügbar sein in elektronischer Form (siehe Abschnitt Content) mit dem Ziel, Qualität und Aktualität des Unterrichts zu verbessern, aber auch die Vorbereitung des Unterrichts zu vereinfachen.
• Pädagogische Fachkräfte für die Medienpädagogik sind für die Schule unverzichtbar, gerade wenn es um Medienhandeln und Mediengestaltung geht.
• Über aktuelle Recherche- und Präsentationsmedien müssen Lehrerinnen und Lehrer informiert werden.
• Geeignete Diagnoseinstrumente für unterschiedliche Gruppen und Situationen müssen zur Verfügung stehen.
• Unterrichtsevaluationen können durch Digitale Medien vereinfacht und verbessert werden.
• Kooperation und Austausch sind zwischen den Lehrerinnen und Lehrern durch Digitale Medien zu unterstützen.

Medien in der Lehrerbildung
• In der ersten Phase der Lehrerausbildung muss eine schulbezogene Medienkompetenz verpflichtend im Lehrangebot verankert werden im Rahmen eines eigenen Angebots, das explizit die Auseinandersetzung mit und die Nutzung von Medien als Bildungsaufgabe thematisiert.
• In allen Fächern der Lehrerausbildung müssen eine Integration Digitaler Medien und eine auf das Fach bezogene Reflexion der Medien stattfinden, wo auch das innovative Potenzial der Medien für Gesellschaft und Wirtschaft Berücksichtigung findet.
• In der zweiten Phase der Ausbildung müssen Digitale Medien hohe Relevanz haben.
• In Fortbildungsaktivitäten der Schulen und in den entsprechenden Jahresplanungen müssen Digitale Medien fest verankert sein. Insbesondere schulnahe und schulspezifische Angebote, die auch direkt als Unterstützung im Unterricht wirken, müssen gezielt und kooperativ entwickelt und gut beworben werden. Sie müssen Nachfrage orientiert sein und sollten auch als Weitergabe von Wissen von Kolleg/in zu Kolleg/in stattfinden.

Öffnung von Schule und Einbeziehung außerschulischer Kooperationspartner
• Digitale Medien sichern und erweitern den Kommunikationsfluss zwischen Elternhaus, Schule, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern.
• Kooperation mit und Einbeziehung des Elternhauses, Qualifizierung von Eltern, gehören zu einem Medienkonzept.
• Schulische Medienbildung muss eng verzahnt sein mit außerunterrichtlichen Angeboten im schulischen Freizeitbereich und freiwilligen Arbeitsgemeinschaften (insbesondere in Ganztagsschulen). Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Akteuren in der medienpädagogischen Jugendarbeit ist sehr zu empfehlen.
• Kooperationen zwischen Schule, Betrieben und Ausbildungsinstitutionen können auch mittels Digitaler Medien gepflegt werden.
• Medienkompetenzen sind im Hinblick auf die für die Ausbildungsfähigkeit erforderlichen Kompetenzen in engem Kontakt mit örtlichen Unternehmen und Gewerkschaften zu diskutieren. Dies gilt insbesondere für die beruflichen Schulen.
• Mit Wissenschafts- und Wirtschaftsförderung sollten im Land Bremen, aber auch überregional Auflagen für die Förderung des Nachwuchses verbunden werden (1% der Fördergelder für innovative Schulentwicklung).

Ausstattung der Schulen
• Basis ist eine adäquate Ausstattung der Schulen mit Hardware und Software auf einem Mindeststandard und weitere Ausstattung entsprechend der Schulstufe, des Standortes und des schulischen Profils.
• Schülerinnen und Schüler brauchen in der schulischen Umgebung gleiche Zugangschancen zu Computern und Internet, womit Unterschiede in der Verfügbarkeit zu Hause kompensiert werden können.
• Entscheidend für die Entwicklung einer Digitalen Kultur an Schulen ist es, dass die Medien jederzeit während des Unterrichts, aber auch in der Zeit außerhalb des Unterrichts unkompliziert verfügbar sind.
• Schülerinnen und Schüler sollten an ihren Schulen benutzungsfreundliche virtuelle Lernumgebungen für Information, Kommunikation und Kooperation vorfinden.
• Der technische Support für alle Schulen, zeitnah und zuverlässig, ist eine Grundvoraussetzung für eine gute Einbindung Digitaler Medien in Schule und Unterricht.
• Die Medienausstattung ist in engem Zusammenhang und verzahnt mit der Schulentwicklung (Schulmanagement, Qualitätssicherung und pädagogischer Auftrag der Schulen, Unterricht, Organisation, Kommunikation) zu sehen. Dies muss z.B. über Medienentwicklungspläne aufeinander abgestimmt sein.

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