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Programmierte SchmuckstĂŒcke

Im Rahmen des Projekts EduFab haben am Girls’ Day 2014 elf SchĂŒlerinnen der Klassenstufen 7 und 8 KettenanhĂ€nger programmiert. Nach einer kurzen EinfĂŒhrung in Programmierung mit Processing entwarfen und programmierten die MĂ€dchen eigene Muster. Aus einfachen Befehlen, mit denen Linien, Rechtecke und Kreise oder Bögen gezeichnet werden können, wurden Sterne, ein Fischmuster, ein Herz und Buchstaben zusammengesetzt. Diese wurden im FabLab mit dem Lasercutter geschnitten und so hatte am Ende jede ihren KettenanhĂ€nger.

Die MĂ€dchen hatten nie zuvor programmiert und wenig Vorstellung davon, was Informatik ist. Mit dem Konzept ist es gelungen, sie schnell zu Erfolgserlebnissen zu fĂŒhren, was das Gelingen eines solchen Schnupperworkshops maßgeblich beeinflusst. Die Teilnehmerinnen wendeten ihre Mathematikkenntnisse an, indem sie viel mit Koordinaten herumrechneten. So fanden sie kreative Lösungen, indem sie Muster durch Aneinanderreihung einzelner Linien und Bögen erzeugten. Muster mit programmierten For-Schleifen zu generieren, fanden die ProgrammieranfĂ€ngerinnen hingegen weniger interessant.

Die entstandenen AnhĂ€nger und die positive RĂŒckmeldung der Teilnehmerinnen ĂŒber Fragebögen lassen darauf schließen, dass das Konzept geeignet ist, um einen Einblick in FabLab-Technologien und Programmierung zu geben. Das Konzept wird entsprechend der gemachten Erfahrungen in kleineren Details angepasst und zur Weitergabe veröffentlicht. Weitere Workshops dieser Art werden folgen.

 

fischmuster

 

Eine Anleitung zur DurchfĂŒhrung des Workshops finden Sie hier.