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Geschichten programmieren mit Alice

Eine eigene kleine Geschichte programmieren, vielleicht auch ein echtes 3D-Spiel? Dazu lud dimeb im Oktober interessierte junge Forscher und Forscherinnen ein. Die Gruppe (drei Jungen und ein M√§dchen im Alter zwischen elf und dreizehn Jahren) traf sich an zehn Montagen und stellte zum Abschluss am 25. Januar 2010 einer interessierten √Ėffentlichkeit die Ergebnisse dar: kleine Animationen, ein Kurzfilm √ľber Inuit, ein Raumschiff-Rennspiel mit raffinierten Effekten und ein Hindernisparcour aus bunten Ringen. Der Bogen war inhaltlich weit gespannt und wurde mit viel Spa√ü pr√§sentiert.

 

Der Kurzfilm √ľber Inuit

 

 

Die Teilnehmenden selbst erz√§hlten auch vom Kursablauf: nach einer sehr kurzen Einf√ľhrung haben sie sich selbst in das Programm Alice eingearbeitet und dabei nicht nur mit Sprachproblemen gek√§mpft (es gab nur englische Befehle und kein Hilfsprogramm) sondern auch technische Probleme selbst gemeistert. Die Kursleiterin Martina Rosenboom, Praktikantin bei dimeb, gab keinen Unterricht sondern Lernbegleitung, wie es das didaktische Konzept von TechKreativ vorsieht.

Genutzt wurde das Programm Alice, eine Entwicklung der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, PA, das kostenlos unter www.alice.org heruntergeladen werden kann. Die Gruppe nutzte jedes Treffen. Selbst an Geburtstagen und in den Ferien wurde montags nachmittags √ľberlegt, programmiert und ausprobiert. Manch einer installierte das Programm auch zu Hause auf dem PC und arbeitete dort weiter.

Dieses hohe pers√∂nliche Engagement der Teilnehmenden und die selbst entwickelten Kompetenzen kamen in der Abschlusspr√§sentatiopn gut zum Ausdruck. Prof. Dr. Heidi Schelhowe fasste ihren Eindruck bei der feierlichen Verleihung der Zertifikate treffend zusammen: "Ich selbst war auch beeindruckt, wie die Kinder √ľber ihre Prozesse sprechen und diese erk√§ren konnten."

 

Das Rennspiel

 

Der Hindernis-Parcour

 

Eine Animation mit Elfe und Hoppsi