Wie wird Kleidung „intelligent“? Was ist ein 3D-Drucker? Wo kann man Schmuck programmieren?

Das FabLab (Fabrication Laboratory) ist ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, mit Technologien und Materialien zu experimentieren und während des Herstellens zu lernen („Learning-by-design“). Es werden u.a. 3D-Drucker, Vinyl-Plotter und Arduino-Technologie eingesetzt, um den kreativen Umgang mit Technologie zu fördern und diese „be-greifbar“ zu machen.

In Workshops können Schülerinnen und Schüler zum Beispiel mit einfacher Programmierung Kleidung „smart“ machen, 3D-Modelle entwerfen und ausdrucken oder Muster programmieren und ausschneiden um daraus Schmuck zu designen. So bleibt Programmiertes nicht auf dem Bildschirm, sondern kann getragen, gezeigt und angefasst werden.

Im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte entwickeln wir gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern (meist in Projektwochen) neue Workshops. Bei Veranstaltungen wie dem Girls’ Day oder der Kinder-Uni werden dreistündige Kurzworkshops wie „Zauberhafte Kleidung“ oder „Programmierte Schmuckstücke“ angeboten.

Weiterhin können Schülerinnen und Schüler können im Rahmen eines 2 bis 3 wöchigen Betriebspraktikums oder freiwilligen Praktikums Themen aus den Bereichen Informatik, Medieninformatik, Mediengestaltung oder didaktischer Einsatz/Gestaltung von Technologien und Medien durch praktische Aufgaben kennlernen.