Abschlussarbeiten


Studierende, die Interesse an einer Abschlussarbeit im Rahmen von DiMeB haben, sollten unbedingt die Hinweise für Informatik / Digitale Medien (detaillierter unter Ausführliche Hinweise) bzw. Lehramt Examen und Studierende der Bildungswissenschaften/ Pädagogik Diplom beachten!

English speaking student: Please read the advice about creating your master thesis.

Angebote

Der Schwarm: Begegnung im Digitalen Raum

Digitale Medien: Bachelor-Report oder Master-Thesis (je nach Umfang)

Die Installation Der Schwarm ermöglicht eine Mensch-Maschine-Kommunikation mit den ganzen Körper. Freie Körperbewegungen werden von einem Laserscanner aufgenommen und eine Reaktion aus schwärmenden Lichtpunkten berechnet. Der Lichtpunkteschwarm ver-/folgt, flieht oder umkreist, je nach den Körperbewegungen des Akteurs.

Im Rahmen der Abschlussarbeit soll ein Interface für die Software zur Steuerung des Schwarmverhaltens und der technischen Einstellungen gestaltet und entwickelt werden. Dabei sollen aktuelle Erkenntnisse der Interfacegestaltung aufgegriffen und eine Oberfläche entwickelt werden, mit der Benutzer Einstellungen der Software vornehmen können. Die Arbeit ermöglicht die kreative Auseinandersetzung mit Gestaltungselementen, bietet praktische und theoretische Entwicklungsmöglichkeiten. Die Software wird als Kernstück der Installation regelmäßig auf Workshops und Ausstellungen eingesetzt. Die Basis für die Arbeit bildet die derzeit genutzte Steuerungssoftware.

Die Programmiersprache ist Java.

Kontakt: Anja Zeising, Heidi Schelhowe

 

Der Google-Komplex als Bildungsthema 

14.11.2010 - Je nach Umfang und Ausarbeitung als Diplom-, Bachelor-Report oder Master-Thesis

Google, gestartet als Suchmaschine, sammelt heute Daten in einem unvorstellbaren Ausmaß und ist Werbemaschine für unzählige Anbieter. Anzustreben wäre es, über Google heute so viel zu wissen, dass man sich bewusst für oder gegen bestimmte Dienste und Übermittlung von Daten entscheiden bzw. Google auch für eigene und kollektive Zwecke nutzen und einsetzen zu können. Grundlagen sollten also zum Kanon von Allgemeinbildung gehören.

Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen die Grundlagen von Googles Crawling, Parsing/Indexierung und Ranking aufgearbeitet werden. Davon ausgehend sind – je nach Interesse und Art der Abschlussarbeit – unterschiedliche praktische Umsetzungen im Rahmen der Arbeit denkbar: Es könnten beispielhaft eine oder mehrere Web-Sites entsprechend „optimiert“ werden, dass die Bedürfnisse der Web-Site-Betreiber und ihre Herstellung von (politischer) Öffentlichkeit optimal genutzt werden können. Die Grundlagen könnten in Unterrichtssequenzen (für Erwachsene oder Kinder) umgesetzt werden, in denen die Lernenden durch eigenes Handeln Einblick in die Grundstruktur der Algorithmen  erhalten.

Auch andere Ideen sind willkommen!

Grundlagenliteratur: Röhle, Theo: Der Google-Komplex. Über Macht im Zeitalter des Internets. Bielefeld: transcript 2010.


Erstellung einer Installation: Klang durch Tanz

Diplomarbeit/Master-Thesis

Für eine Schule ist eine Installation zu erstellen, in der Schritte oder Bewegungen in Töne umgesetzt werden. Durch Lichtschranken soll eine Klaviatur aufgebaut werden, die in Zusammenarbeit mit SchülerInnen und MusiklehrerInnen zu implementieren und zu evaluieren ist. Anregung: Unter
http://www.arteclab.uni-bremen.de/?PageId=19
ist im Video zum Sensoric Garden eine vergleichbare Installation zu sehen.
Kontakt: Heidi Schelhowe (schelhow(at)informatik.uni-bremen(dot)de ), Bernd Robben (robben(at)artec.uni-bremen(dot)de )

Schwarm-like

Das Projekt „der Schwarm“ ist aus dem Bachelor Projekt „Movements“ des Digitalen Medien Studienganges entstanden und hat einen Preis im Rahmen des Visionenkessels gewonnen.

Der Schwarm ist eine interaktive Installation mit einer Projektion eines Schwarms von virtuellen Lebewesen auf eine ebenerdige Fläche. Die Besucher können sich auf der Projektionsfläche frei bewegen, die Bewegungen werden von einem Laserscanner erfasst und beeinflussen das Verhalten des Schwarms. Zusätzlich kann ein Besucher mit Hilfe eines selbst entwickelten Daten-Handschuhs die Stimmung der virtuellen Lebewesen beeinflussen.

Der Schwarm ist in Java geschriebene Software, das Verhalten des Scharms basiert auf den Boids Algorithmen von Craigs Reynolds. Weitere Informationen gibt es unter www.informatik.uni-bremen.de/schwarm/index.htm

Wir bieten unterschiedliche Diplom-/Bachelor-/Masterarbeiten an, die auf dem Schwarm basieren:

  • Entwicklung eines neuen Interfaces, z.B. mit Smartboard
  • Erweiterung der Gestenerkennung
  • Entwicklung und Erprobung eines didaktischen Konzeptes für Kinder
  • Weiterentwicklung des Schwarm Algorithmus

Für weitere Fragen und Information bitte an Heidi Schelhowe oder Gerald Volkmann wenden.

Participatory design mit Kindern

In der Software-Entwicklung gibt es verschiedene Methoden, die unter dem Begriff des "Participatory Design" entwickelt und umgesetzt werden. Einige dieser Methoden sind bereits für den Einsatz mit Kindern angepasst und erprobt worden. In einer Abschlussarbeit könnten Methoden des Participatory Design mit Kindern analysiert und am Beispiel der Entwicklung eines Construction Kits erprobt werden. Nähere Informationen gibt es bei Heidi Schelhowe.

Bremen und Digitale Medien -
eine spezielle Stadtführung

In Bremen werden Stadtführungen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten, u.a. auch eine mathematische Führung. Verschiedene Stationen werden dabei mit sowohl ortsabhängigen und wie auch -unabhängigen mathematischen Inhalten verknüpft. Dabei wird die zeitliche Entwicklung der Mathematik mit berücksichtigt. (s. auch http://www.stattreisen-bremen.de/ Stichwort "Ach du grüne Neune").

Welche Orte in Bremen lassen sich in dieser Form mit Digitalen Medien, ihren Ursprüngen und Entwicklungsstufen verknüpfen? Wo werden Digitale Medien sichtbar oder können sichtbar geamcht werden? Wie lässt sich so ein Einblick in die Alltäglichkeit und Allgegenwärtigkeit dieser Technologie gewinnen? Wie könnte also eine Stadtführung zum Thema "Digitale Medien" aussehen?

Je nach Umfang und Anspruch ist diese Arbeit für Bachelor, Master oder Diplom geeignet oder auch für gemeinsame Arbeiten.

Bei Interesse wird auch gerne Kontakt zu den Entwicklern der Mathematischen Stadtführung hergestellt. Kontakt: Heidi Schelhowe schelhow@tzi.de

Ausschreibungen: Zwei Abschlussarbeiten

1. Schnittstellenentwicklung: Klangsynthese für Kinder

2. Konzeption und Evaluation eines Construction Kits: Steuerung von computergenerierten Klängen durch Sensoren

Mit modernen Klangsyntheseumgebungen wie SuperCollider, ChucK oder Pure Data lässt sich ein breites Spektrum an Klangereignissen erzeugen. Neben Audioeffekten lässt sich am Computer alles in Echtzeit generieren, vom abstrakten Geräusch bis hin zu einem harmonischen Klang. Diese “auditiven Medienobjekte” lassen sich je nach Design interaktiv Steuern. Während dies großes Potential für den kreativen Umgang mit Technologie birgt (z.B. persönlicher Ausdruck, Erkunden von mathematischen DSP-Methoden), sind herkömmliche Programme für Neulinge oft schwer zu bedienen.

In TechKreativ-Workshops hat sich gezeigt, dass gerade junge Menschen Interesse und Spaß an der aktiven Produktion von Geräuschausgaben in Verbindung mit selbstgeschaffenen technischen Artefakten haben. Für diese Verbindung von der Arduino-Hardwareplattform mit Software Pure Data möchten wir zwei Abschlussarbeit ausschreiben. Denkbar sind sowohl - je nach Umfang - Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten.

1) Schnittstellenentwicklung: Klangsynthese für Kinder. In dieser Arbeit geht es darum, auf dem Programm Pure Data aufsetzend, eine Oberfläche für Kinder zu entwickeln, die den spielerischen Umgang mit Bausteinen wie Oszillatoren, Filtern, Samples usw. ermöglicht und Anreize hierzu schafft.

2) Steuerung von Musik durch Sensoren: In dieser Arbeit geht es darum, Konzepte zu entwickeln und Komponenten zusammenzustellen, um mit Kindern auf der Basis von Arduino-Boards Musik-Controller zu basteln.

Die Entwicklungen sollen mit Methoden des Participatory Design mit Kindern erfolgen und im Rahmen eines Abschlussprojektes evaluiert werden. Später soll eine Zusammenführung der Arbeiten in ein Projekt vollzogen werden. Es ist geplant, dazu ein Team von Studierenden und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter zu bilden.

Kontakt Christoph Trappe <ctrappe(at)tzi(dot)de>, Heidi Schelhowe <schelhow(at)tzi(dot)de>

Abschlussarbeiten vom TZI Mobile Lösungen, betreut von Dr. Peter Hoffmann

Hypervideo als Hilfsmittel zum Wissenstransfer in Ausstellungen

Hypervideo vs. Multitouch

 

 

Entwicklung von Digitalen Medien im Storytelling

Ausschreibung einer studentischen Abschlussarbeit (Diplom/ independent studies)

Storytelling, das Erzählen von Geschichten, hat eine lange Kultur. Fachübergreifend wird es als Technik benutzt, um z. B. Wissen zu strukturieren. Im deutschsprachigen Raum wird schriftliches Erzählen eher gefördert, das schon in der Grundschule das mündliche Erzählen in den Hintergrund drängt.

Mit Blick auf die Medien, die zur Vermittlung dieser Geschichten zur Verfügung stehen, eröffnen Digitale Medien völlig neue Möglichkeiten. Kann damit auch die mündliche Erzählfähigkeit einen neuen Impuls bekommen? Wie können Kinder und Jugendliche ihre kreative Nutzung Digitaler Medien auch in den Bereich Storytelling ausdehnen?

In einem Workshop mit Kindern soll prototypisch ein Werkzeug entwickelt werden. Dabei handelt es sich um eine mobile Anwendung und/oder ein Tangible User Interface (mit RFID). Die Auswahl der Technik hängt von den Interessen der Kinder ab.
Inhaltliches Ziel ist die Unterstützung von Erzählstrukturen, also dem Aufbau einer Geschichte. Hierfür gibt es aus dem Bereich der Pädagogik Vorlagen und Ansätze, die wir als Impulse nutzen wollen. Der Inhalt der Geschichte selbst ist nachrangig, kann also von Kindern frei gestaltet werden. Als Anhaltspunkt zur Orientierung wird der Bereich "Märchen" vorgegeben.

Die Kinder sind in diesem Entwicklungsprojekt Ideengeber im Designprozess, die Programmierung soll von StudentInnen durchgeführt werden. Die studentische Arbeit ist im Bereich des partizipativen Designs und/oder von mobilen Anwendungen zu sehen.

Der Workshop wird ab Februar bis April 2011 wöchentlich stattfinden, wahrscheinlich montags 16-18 Uhr. Die dort entwickelten Ideen für die Programmierung sollen jeweils zwischen den Terminen umgesetzt werden.

Der während des Workshops entwickelte Prototyp soll danach weiter ausgebaut werden. Geplant ist eine Anwendung in einem Lernumfeld (Grundschule).

Interessierte StudentInnen sollten mitbringen

  • gute Programmierkenntnissen (C, Java, evtl. Web-Programmierung, Datenbankanbindung)

  • Interesse an strukturierter Software-Entwicklung

  • Interesse an der Arbeit mit Kindern (ca. 10-13 Jahre alt)

  • Anwesenheit zu den Workshopterminen

Dieser Workshop ist der Beginn einer längeren Forschungsarbeit. Eine weitere Mitarbeit in diesem Projekt ist möglich, der Umfang kann somit an studentische Bedürfnisse angepasst werden.

Bei Interesse bitte Rückmeldung an
Martina Rosenboom (mro(at)tzi(dot)de) oder prof Heidi Schelhowe (schelhow(at)tzi(dot)de)